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Das Start-up aus Vilnius will Software bauen, die Leads eigenständig anspricht, nachfasst und Gespräche über mehrere Kanäle führt. Der Deal zeigt, wie schnell sich agentische KI vom Experiment in konkrete Vertriebsprozesse schiebt.
Das litauische Start-up Outcraft AI hat am 16. April in einer Pre-Seed-Runde 2 Millionen Euro eingesammelt. Geldgeber ist Practica Capital.
Das Unternehmen entwickelt autonome Vertriebs-Agents, die über E-Mail, SMS, WhatsApp und Voice mit potenziellen Kunden kommunizieren sollen. Im Mittelpunkt stehen Anbahnung, Follow-up und die Automatisierung von Vertriebsabläufen.
Der Deal passt in einen Trend, der in Europa gerade Fahrt aufnimmt: Agentische KI wandert aus der Demo-Ecke in operative Prozesse. Im Vertrieb ist der Hebel besonders klar, weil aus guten Nachrichten schnell Umsatz wird. Genau deshalb ist das Feld attraktiv. Und genau deshalb wird dort auch besonders schnell sichtbar, wenn ein Agent nur gut klingt, aber keinen Abschluss bringt.
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Der Konzern will mit dem Vorhaben seine Position im Markt für Unternehmens-KI und Datenmodelle ausbauen.
Der kanadische KI-Anbieter Cohere und das deutsche Unternehmen Aleph Alpha wollen laut Reuters zusammengehen. Cohere will damit stärker in regulierte europäische Märkte wie Regierung, Verteidigung, Gesundheit und Unternehmen vordringen.
Der finnische Netzwerkausrüster hat nach einem besser als erwarteten Quartal seine Wachstumsziele für das KI-Geschäft angehoben. Rückenwind kam vor allem von KI- und Cloud-Kunden sowie von neuen Aufträgen im Volumen von mehr als 1 Milliarde Euro.
Die Einordnung im Magic Quadrant stärkt Codex als Infrastruktur für Softwareteams. OpenAI verweist auf Millionen Nutzer und mehrere große Unternehmenskunden.
Auf der I/O 2026 erweitert Google seine KI-Pläne um neue Modelle, Agenten und Produktfunktionen. Der Konzern verknüpft Gemini enger mit Search, Android und Workspace und schärft damit seine Position im Wettbewerb um den Zugang zur KI.