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Brüssel verhandelt offenbar nicht nur über Regeln, sondern auch direkt über den Zugriff auf Frontier-KI. Das könnte zum Präzedenzfall werden, wie die EU bei Sicherheit und Marktzugang mit den größten Modellen umgeht.
Die EU-Kommission führt Gespräche mit OpenAI und Anthropic über deren KI-Modelle. Die Kommission begrüßte OpenAIs proaktives Angebot, Zugang zu seinem neuen Modell zu erhalten.
Bei Anthropic ging es bislang noch nicht um einen möglichen Zugang. Der Vorgang könnte zu einem Präzedenzfall dafür werden, wie die EU mit leistungsstarken KI-Modellen bei Sicherheitsfragen und Marktzugang umgeht.
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OpenAI rückt stärker auf Geschäftskunden zu und plant ein Modell für professionelle Wissensarbeit. Der Schritt zeigt, wie sich der Wettbewerb im KI-Markt von besseren Demos hin zu produktiven Unternehmens-Workflows verschiebt.
Nach Reuters-Informationen geht es um mehrere Modelle, darunter Cybersecurity-Modelle, die in der EU bislang nicht verfügbar sind. Die Gespräche zeigen, wie stark Frontier-KI und Regulierung in Europa zusammenlaufen.
Der US-KI-Anbieter setzt seine Expansion in Europa fort. Nach Paris und München ist Mailand der nächste Standort im Rennen um Unternehmenskunden.
Frank Elderson fordert die Institute auf, sich rasch auf Attacken mit Tools wie Anthropic Mythos vorzubereiten. Für die Aufseher ist KI-gestützte Cyberkriminalität damit kein Zukunftsthema mehr, sondern ein akutes Betriebsrisiko.