Zurück zur Übersicht
Die Kommission plant, den DMA auf Cloud- und KI-Dienste auszuweiten. Große Anbieter wie Amazon, Microsoft und Alphabet müssten sich damit auf zusätzliche Vorgaben bei Marktverhalten und Interoperabilität einstellen.
Die EU will den Digital Markets Act auf Cloud- und KI-Dienste ausweiten. Ziel ist es, neue Märkte früher unter die Wettbewerbsaufsicht zu stellen.
EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera begründete den Schritt damit, dass der Rechtsrahmen auch für neue KI- und Cloud-Märkte „future-proof“ sein solle. Betroffen wären vor allem große Anbieter wie Amazon, Microsoft und Alphabet.
Weiterlesen
Nach einem AP-Bericht soll Microsoft keinen Umsatzanteil mehr an OpenAI zahlen. OpenAI kann künftig auch mit weiteren Cloud-Anbietern wie Amazon, Google und Oracle arbeiten, Microsoft bleibt primärer Partner.
Der Entwurf soll klären, wann KI-Systeme unter die strengeren Regeln des AI Act fallen. Für Unternehmen in Europa dürfte das die bislang unklare Grenze zwischen regulierter und nicht regulierter KI etwas schärfer ziehen.
Die Unternehmen öffnen ihre Frontier-Modelle für Sicherheitsprüfungen vor dem breiten Einsatz. Im Fokus stehen Risiken durch Cyberangriffe und militärische Fehlanwendung.
Brüssel rückt zentrale Infrastruktur damit stärker ins Zentrum der Tech-Aufsicht. Für Anbieter entlang der KI-Wertschöpfungskette könnte das neue Vorgaben bei Rechenleistung, Zugang und Marktmacht bedeuten.
Nach Reuters-Informationen geht es um mehrere Modelle, darunter Cybersecurity-Modelle, die in der EU bislang nicht verfügbar sind. Die Gespräche zeigen, wie stark Frontier-KI und Regulierung in Europa zusammenlaufen.