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Die Europäische Kommission nennt 19 KI-Fabriken und 13 regionale Antennen als Bausteine für den KI-Standort Europa. Brüssel will damit vom Regulierer stärker zum Enabler werden.
Die Mitteilung verweist außerdem auf Fortschritte bei Infrastruktur, Daten, Talent, KI-Nutzung und vertrauenswürdiger KI. Damit verschiebt sich der Fokus in Brüssel ein Stück weiter von der Regelsetzung hin zur Industriepolitik.
Genau dort liegt der Punkt: Europas KI-Politik lebt nicht von großen Worten, sondern von Rechenleistung, Datenzugang und Fachkräften. Davon gab es in den vergangenen Jahren oft mehr Papier als Praxis. Diesmal wirkt es immerhin nach Substanz.
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Die Europäische Kommission markiert mit dem Summit den ersten Jahrestag ihrer Apply-AI-Strategie und schließt den ersten European AI Innovation Month ab. Im Mittelpunkt stehen konkrete Anwendungen in Branchen und Arbeitsprozessen.
Der Entwurf soll klären, wann KI-Systeme unter die strengeren Regeln des AI Act fallen. Für Unternehmen in Europa dürfte das die bislang unklare Grenze zwischen regulierter und nicht regulierter KI etwas schärfer ziehen.
Brüssel rückt zentrale Infrastruktur damit stärker ins Zentrum der Tech-Aufsicht. Für Anbieter entlang der KI-Wertschöpfungskette könnte das neue Vorgaben bei Rechenleistung, Zugang und Marktmacht bedeuten.
Die Kommission hat am 27. April vorläufige Maßnahmen zur Interoperabilität von Googles Android vorgelegt und bittet um Rückmeldungen. Ziel ist mehr Wahl bei KI-Diensten, die sich in das Smartphone integrieren und Aufgaben ausführen können.
Die Europäische Kommission hat mit dem EUIPO ein Abkommen geschlossen, das die Durchsetzung des Digital Services Act bei Urheberrechtsverletzungen enger verzahnen soll. Im Fokus stehen sehr große Online-Plattformen und Suchmaschinen sowie Risiken rund um Piraterie, Fälschungen und andere IP-Verstöße.