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Ein Schwerpunkt der Förderung liegt auf generativer KI für Diagnose und Behandlung von Krebs. Für Europas Forschungs- und Healthtech-Szene ist das ein Signal für lange Wege und klinische Relevanz, nicht für schnelle Demo-Erfolge.
Der Europäische Innovationsrat (EIC) fördert 30 Pathfinder-Projekte mit insgesamt rund 118 Millionen Euro. Die Auswahl fiel aus 647 eingereichten Vorhaben, wie die Europäische Kommission am Mittwoch mitteilte.
Zu den vier Schwerpunktthemen gehört generative KI für Diagnose und Behandlung von Krebs. Die Mittel fließen in frühe Forschungs- und Entwicklungsarbeit, die langfristig für Medizintechnik und klinische Anwendungen in Europa relevant werden kann.
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Der Entwurf soll klären, wann KI-Systeme unter die strengeren Regeln des AI Act fallen. Für Unternehmen in Europa dürfte das die bislang unklare Grenze zwischen regulierter und nicht regulierter KI etwas schärfer ziehen.
Brüssel rückt zentrale Infrastruktur damit stärker ins Zentrum der Tech-Aufsicht. Für Anbieter entlang der KI-Wertschöpfungskette könnte das neue Vorgaben bei Rechenleistung, Zugang und Marktmacht bedeuten.
Die Kommission hat am 27. April vorläufige Maßnahmen zur Interoperabilität von Googles Android vorgelegt und bittet um Rückmeldungen. Ziel ist mehr Wahl bei KI-Diensten, die sich in das Smartphone integrieren und Aufgaben ausführen können.
Die EU-Kommission hat vorläufige Maßnahmen vorgeschlagen, um Googles Datenteilung mit Dritten unter dem Digital Markets Act zu regeln. Betroffen sind auch berechtigte Anbieter, darunter KI-Chatbots mit Suchfunktionen, was den Zugang zu Suchdaten in Europa neu ordnen könnte.
Die Europäische Kommission nennt 19 KI-Fabriken und 13 regionale Antennen als Bausteine für den KI-Standort Europa. Brüssel will damit vom Regulierer stärker zum Enabler werden.