Die Bundesregierung hat am 20. Mai die Roadmaps der High-Tech-Agenda Deutschland veröffentlicht. KI zählt darin zu sechs Schlüsseltechnologien und wird damit zu einer politischen Priorität für Forschung und Industrie.
Der Konzern bestätigt zugleich den Ausblick für das Geschäftsjahr 2026. Bei der KI-Strategie rückt Siemens industrielle Anwendungen und den eigenen Engineering Agent in den Mittelpunkt.
Die Deutsche Telekom will mit Künstlicher Intelligenz zusätzliches Wachstum erzielen und stellt die eigene Cloud-Infrastruktur stärker in den Vordergrund. Für den deutschen Markt zeigt der Schritt, dass sich der Wettbewerb weiter von Modellen hin zu Rechenleistung, Netzen und Plattformen verschiebt.
SAP hat auf der Sapphire-Konferenz das Konzept der „Autonomous Enterprise“ präsentiert. Die neue Business-KI-Plattform und die Autonomous Suite sollen KI-Agenten enger in Geschäftsprozesse, Daten und Governance einbetten.
Die deutsche Finanzaufsicht warnt vor deutlich steigenden Cyberrisiken durch KI und richtet eine neue Einheit für gezielte IT-Inspektionen ein. Für Banken und Finanzdienstleister wird damit aus dem KI-Einsatz auch ein Nachweisproblem bei Sicherheit und Kontrolle.
Auf der Sapphire-Konferenz verankert SAP KI tiefer in zentrale Prozesse von Finance bis Supply Chain. Für Konzerne und Mittelstand im DACH-Raum ist das mehr als ein Produktupdate, weil SAP damit die Enterprise-KI-Agenda mitprägt.
Die neuen Funktionen zielen auf mehr Automatisierung in konkreten Arbeitsabläufen. Für Unternehmen ist das relevant, weil sich KI damit weiter von der Chat-Oberfläche in produktionsnahe Prozesse verschiebt.
Das Unternehmen gehört nach eigenen Angaben zu den ersten in der DACH-Region, die nach der neuen Norm ISO/IEC 42001 zertifiziert wurden. Für regulierte Branchen ist das vor allem deshalb relevant, weil der Einsatz von KI damit systematischer dokumentiert und kontrolliert werden soll.
Die Änderung dürfte vor allem Bestandskunden mit hybriden oder On-Premise-Umgebungen betreffen. Ein Mindestumsatz mit Cloud-Diensten soll laut Handelsblatt aber weiter Voraussetzung bleiben.
Der Konzern profitiert von steigender Nachfrage nach Stromversorgungslösungen für KI-Rechenzentren. Auch Zulieferer der Industrie spüren damit den Ausbau der KI-Infrastruktur.
Mit dem Zukauf will SAP die Integration von SAP- und Nicht-SAP-Daten verbessern. Der Konzern verknüpft den Schritt mit dem Einsatz agentischer KI in Unternehmen.
Eine IAB-Erhebung zeigt einen deutlichen Anstieg innerhalb von zwei Jahren: Der Anteil der Betriebe mit generativer KI stieg von 5 auf knapp 25 Prozent. Weitere 9 Prozent planen den Einsatz, große Betriebe liegen deutlich vor kleinen.
Das Startup entwickelt eine Engineering-Intelligence-Plattform für komplexe Industriebranchen wie Aerospace, Defense und Heavy Machinery. Mit dem frischen Kapital will SPREAD in Europa und den USA wachsen.
Die Expertenkommission will deutlich mehr Geld für Rechenleistung, Infrastruktur und eine lockerere Regulierung. Politisch brisant ist vor allem der Schulterschluss von Industriepolitik, Verteidigung und Digitalrecht.